76,75% beim Wahlkampfgipfel pro Droege-Middel

Lünen | 27.08.09


Vier Kandidaten kämpfen um das Bürgermeisteramt in Lünen. Fünf Tage vor der Wahl trafen wir am Mittwochabend im Hansesaal aufeinander - beim großen Wahlkampfgipfel von Ruhr Nachrichten und Antenne Unna.

Nach angeregter Diskussion untereinander und mit dem interessierten Publikum gab es am Ende des Abends vor Ort eine Abstimmung. Das Ergebnis hat mich natürlich gefreut und ich bedanke mich herzlich für das Vertrauen: 76,75 Prozent der Teilnehmer haben mir ihre Stimme gegeben, Hans Wilhelm Stodollick lag mit 21 Prozent auf Rang 2, Ingbert Kersebohm erhielt 2 Prozent und Dieter God wurden 0,25 Prozent der Stimmen zuteil.

Hier geht's zur Berichterstattung der Ruhr Nachrichten von diesem tollen Abend im Hansesaal; dort können Sie den Ablauf der Debatte in Ruhe nachlesen. Danke an Peter Fiedler, Redaktionsleiter der Ruhr Nachrichten, und an Tim Schmutzler von Antenne Unna für die Übernahme der Patenschaft dieser Veranstaltung und für deren Organisation!





Am Sonntag ist es soweit: bitte gehen Sie wählen - für Ihr Vertrauen und Ihre Stimme bin ich sehr dankbar. Lassen Sie uns gemeinsam die Zukunft unserer schönen Stadt gestalten!






Let's get ready to rumble!

Lünen | 14.08.09


Werner Hansch ("Stimme des Reviers") moderiert Wahlparty
CDU will sich letzten Schwung für heißen Wahlkampf holen!


Mit einer Wahlparty am 19. August im Hansesaal will sich die Lüner CDU einen letzten Schwung und noch einmal einen 'Schuss Energie und Fitness' für den Endspurt im Kommunalwahlkampf holen.

Unter dem Motto "Let's get ready to rumble!", bekannt als letzter Aufruf des legendären Ringsprechers Michael Buffer bei Boxweltmeisterschaften und angelehnt an den spektakulären Jahrhundert-Fight von Muhammed Ali und George Foreman 1974 in Kinshasa, soll vor allem mit Beispielen aus dem Sport gezeigt werden, dass man nur erfolgreich sein kann, wenn man "bestens vorbereitet, voll austrainiert und absolut fit ist".

Annette Droege-Middel, Spitzenkandidatin der CDU für das Amt der Bürgermeisterin, hat für die Moderation des Abends Sportreporter Werner Hansch gewonnen ("Stimme des Reviers"). Die Tickets für freien Eintritt gehen nicht nur an die Mitglieder der Partei, sondern werden, solange der Vorrat reicht, auch an den Wahlkampfständen der CDU in allen Stadtteilen ausgegeben. Einige wenige Restkarten sind kurzfristig auch noch in der CDU-Geschäftsstelle in der Mauerstraße zu bekommen.








Alle Termine: Treffen Sie Annette Droege-Middel!

Lünen | 01.08.09


Eine Bürgermeisterin zum Anfassen, das ist Annette Droege-Middel, und sie freut sich, mit Lüner Bürgerinnen und Bürgern über all die Themen zu sprechen, die sie bewegen. Ganz herzlich sind Sie alle eingeladen, Ihre Bürgermeister-Kandidatin für Lünen zu treffen und besser kennenzulernen!

Alle Termine gibt's auf der Website der CDU Lünen im Bereich "Aktuelles".








Aufruf an Erstwähler: Zukunft sichern!

Lünen | 01.08.09


Wie kann eine Kommunalwahl deine Zukunft sichern?

Ganz einfach: Wähle eine Partei, die für eine nachhaltige Politik steht. Wie die Christlich Demokratische Union mit ihrer Bürgermeister-Kandidatin Annette Droege-Middel.

Unser Motto lautet: Da sein für alle - keinen vergessen!

Das gilt natürlich auch für junge Menschen, die eine Ausbildung suchen. Deshalb fördern wir nach Kräften eine nachhaltige Wirtschaftspolitik, die weder dich noch unsere Umwelt vergisst.



Also: Mach dein Kreuz am 30. August bei der CDU!






FDP unterstützt Annette Droege-Middel

Lünen | 05.06.09


Die Lüner FDP ruft ihre Wähler bei der Kommunalwahl Ende August zur Unterstützung von CDU-Bürgermeisterkandidatin Annette Droege-Middel auf. Das gab FDP-Stadtverbandsvorsitzender Dr. Norbert Katte am Freitag bekannt.



Die Liberalen, die keinen eigenen Bewerber stellen, hatten nacheinander die Bürgermeisterkandidaten Ingbert Kersebohm (Grüne) Hans Wilhelm Stodollick (SPD) und Annette Droege-Middel zu einem Gespräch eingeladen und dabei einen Fragenkatalog zu diversen politischen Themen abgearbeitet.

Rückendeckung für CDU-Bewerberin

"Dabei hat sich herausgestellt, dass Frau Droege-Middel mit Abstand unseren Zielen am ehesten entspricht", so Dr. Katte. Die Rückendeckung der FDP für die CDU-Bewerberin bei der Bürgermeisterwahl bedeute jedoch keine Aussage für ein mögliches schwarz-gelbes Bündnis im Rat, hob Katte hervor. "Wir sind da völlig offen."

Ähnlich sieht es CDU-Stadtverbandsvorsitzender Herbert Jahn: "Wir warten das Ergebnis am 30. August ab, danach werden wir Gespräche führen."

(Quelle: Ruhr Nachrichten)






Stellungnahme der CDU Lünen zum Kraftwerksneubau

Lünen | 08.03.09


Stellungnahme der CDU-Bürgermeisterkandidatin Annette Droege-Middel und der CDU-Kandidaten für den Rat der Stadt Lünen zur Entscheidung beim Klagetermin des BUND gegen den Kraftwerksneubau von Trianel am 05.03.2009

Wir fordern Trianel unabhängig von der Zulässigkeit der Klage und der Klärung dieser Frage vor dem europäischen Gerichtshof auf, die im Verfahren durch das Oberverwaltungsgericht geforderten zusätzlichen Prüfungen vorzulegen. Wir stehen nach wie vor zu dem Kraftwerksbau.



Das Team der Ratskandidaten der CDU-Lünen und die Bürgermeisterkandidatin Annette Droege-Middel hatten im Vorfeld zum Gerichtstermin am 5.3.2009 vor dem Oberverwaltungsgerichtes Münster vereinbart, nicht spontan zum Beschluss Stellung zu beziehen, sondern nach Kenntnis und Einsichtnahme des Beschlusses die Baustelle zu besichtigen und sich dann erst nach intensiver Erläuterung durch den zukünftigen Betreiber vor Ort zu der Entscheidung des OVG zu äußern. Nach der Besichtigung der Baustelle des Kraftwerkes am 7.3.2009 haben Annette Droege-Middel und die Ratskandidaten den Beschluss und alle Erläutrungen erörtert und dabei folgendes festgestellt:

1. Das Verfahren ist ausgesetzt. Der europäische Gerichtsgerichtshof muss feststellen, ob die Klage des BUND so zulässig ist. Den CDU- Kandidaten ist klar, dass es dabei nicht um die Frage geht, ob die Genehmigung durch die Bezirksregierung rechtmäßig ist. Es ist vielmehr zu klären, ob das deutsche Umweltrechtsbehelfegesetz den europäischen Anforderungen entspricht und überhaupt eine Berechtigung des BUND für eine Klage besteht.

2. Sollte die Klage des BUND nach europäischen Recht überhaupt zulässig sein, müssen - so das Oberverwaltungsgericht in dem Termin - eine zusätzliche Umweltverträglichkeitsprüfung für die FFH-Gebiete und eine Immissionsprognose für die Nahbereiche nachgereicht werden. Diese sind und mussten nach bisheriger Auffassung der Verfahrensbeteiligten nicht gefordert werden und wurden deshalb auch nicht eingereicht.

Außer diesen Punkten wurde nichts bemängelt.

Das Team und Annette Droege-Middel fordern jedoch unabhängig von der Klärung der Zulässigkeit der Klage durch den BUND Trianel auf, die zusätzlich geforderten Gutachten nachzureichen. Seitens Trianel wurde bestätigt, diese Gutachten kurzfristig beibringen zu können.

Die Kandidaten sind nach Rücksprache und intensiver Erkundigung bei Trianel sicher, dass alle Immissionsschutzrichtlinien eingehalten werden und unterstützen nach wie vor den Kraftwerksneubau in Lünen.






CDU Lünen-Mitte lädt Bürger zum Dialog mit der Industrie

Lünen | 03.03.09


Auf Einladung der CDU Lünen-Mitte trafen sich am Dienstag Bürger und Unternehmen zu einem Gespräch über Umweltfragen. Dabei erörterten sie u.a. das Thema Schadstoffbelastung und deren mögliche Folgen.

Beitrag der Westfälischen Rundschau vom 05.03.2009:
(größere Ansicht nach dem Klick)



Beitrag der Ruhr Nachrichten vom 05.03.2009:
(größere Ansicht nach dem Klick)








Initiativantrag zum Konjunkturprogramm II

Wahlprogramm verabschiedet

Lünen | 12.02.09


Initiativantrag der CDU Lünen zum Konjunkturprogramm II

Die CDU (Partei) fordert ihre Fraktion auf, sich im Sinne dieses Antrages im Rahmen des Rates und der Ausschüsse für die einzelnen Maßnahmen einzusetzen.

Wir haben dabei zunächst einen Zielkatalog definiert, den die zu ergreifenden Maßnahmen erfüllen sollen. Wir haben bewusst in den einzelnen Bereichen keine Summen festgelegt, da wir der Auffassung sind, dass ZGL und die zuständigen Fachbereiche zunächst die förderungsfähigen Maßnahmen festlegen und Überschneidungen mit anderen Förderungsmöglichkeiten verhindert werden müssen. Sollten noch zusätzliche, bis dato unbekannte Maßnahmen anfallen, die im Sinne unseres Zielkataloges notwendig sind und schnell umgesetzt werden können, so wollen wir uns die Entscheidung dafür bewusst freihalten.

Wir sind der nächsten Generation gegenüber verpflichtet, und deshalb müssen die zusätzlichen Ausgaben, die jetzt für das Konjunkturprogramm anfallen, auch vorteilhaft und entlastend für die Zukunft sein. Aus diesem Anspruch ergeben sich folgende Zielsetzungen mit folgenden Wirkungen:

1. Ziel: Förderung der Infrastruktur im Bereich Bildung
Durch: Sanierungs- Reparatur- und Erweiterungsmaßnahmen an Schulen und Turnhallen.
Wirkungen: Verbesserung der Schulraumsituation und zeitgemäße technische Ausstattung, Verringerung der Pflege- und Unterhaltungskosten in den kommenden Jahren, kurzfristige Stärkung der heimischen Betriebe.

2. Ziel: Energetische Verbesserung der städtischen Infrastruktur
Durch: Wärmedämmung und Schallschutzmaßnahmen und Nutzung von Solarenergie und Photovoltaik.
Wirkungen: Reduzierung der Umweltbelastung, Verringerung der Energiekosten, konjunkturelle Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft.

3. Ziel: Nachhaltige Entlastung der künftigen Generation
Durch: Wirtschaftlich sinnvolle Erneuerungen und Sanierungen, Verbesserung der Wärmedämmung und der Heizungsanlagen.
Wirkungen: Verringerung des Unterhaltungsaufwandes in den kommenden Jahren und dauerhafte Verringerung der Energiekosten und dadurch Entlastung und Entschuldung künftiger kommunaler Haushalte.


Folgende Prioritäten für Maßnahmen setzen wir bewusst:

1. Reparatur und Sanierung von Schulgebäuden und damit eine Modernisierung unserer Schullandschaft durch Erneuerung von Fenstern, Türen, Dächern, Fußböden, Heizungsanlagen und Wärmedämmung. Hier ist ZGL gefordert, uns einen Maßnahmenkatalog zu benennen, wobei wir die Hauptschulen nicht vergessen wollen. Z.B. sollte die Heinrich Bussmann Schule eine neue Verglasung erhalten und die Einfachverglasung ausgetauscht werden. Unsere Schüler haben es verdient, nicht in zugigen Räumen zu sitzen, und es werden dadurch die Heizungskosten und damit der laufende Aufwand verringert.







2. Sanierungsmaßnahmen an Turn- und Sporthallen. Wir erheben den Anspruch, zunächst in die Bildung unserer Kinder zu investieren, bevor wir Sportplätze in Angriff nehmen. 90% des Schulsportes sind mit einer Halleneinheit belegt, und nach Sportentwicklungsprogramm sind Hallen unverzichtbar, ihr baulicher und energetischer Zustand aber verbesserungswürdig. Hier muss ZGL uns einen Maßnahmenkatalog gemäß dem Sportentwicklungsprogramm vorlegen.





3. Energetische Verbesserung des Gymnasiums Altlünen durch Erneuerung der Heizungsanlage, Innensanierung und Wärmedämmung.

4. Ausbau der Übermittagsbetreuung an Realschulen und Gymnasien durch Bereitstellung von Mensa- und Multifunktionsräumen. Hier werden bereits Fördermittel zur Verfügung gestellt, und Überschneidungen müssen wegen der Förderungsfähigkeit vermieden werden. Wir möchten insbesondere die Lösungsansätze für das Steingymnasium überprüfen. Für das Gymnasium Altlünen und der Realschule möchten wir eine gemeinsame Übermittagsbetreuung überprüfen, der Technikraum für die Realschule könnte so zusätzlich errichtet werden.

5. Ausbau der Betreuungsmöglichkeiten für unter dreijährige Kinder durch den bedarfsgerechten Umbau und Erweiterung in den Kindertagesstätten.

6. Ausbau der Ogatas durch bedarfsgerechte Ergänzung des Angebotes an offenen Ganztagseinrichtungen im Primarbereich.

7. Ausbau des LÜKAZ durch Energie – und Schallschutzmaßnahmen.

8. Attraktivierung der Bücherei durch Aktualisierung und Erweiterung des Buch– und Medienbestandes.

9. Ausbau der Spiel– und Bolzplätze durch Modernisierung bestehender Spielplätze und bedarfsgerechten Ausbau laut Spielplatzananlyse.

10. Energetische Verbesserung des Freibades Gahmen durch Ausstattung mit umweltfreundlichen und kostensparenden Wassererwärmungsanlagen. Hier möchten wir die ehrenamtliche Leistung des Schwimmvereines durch eine einmalige Zusatzförderung unterstützen und ihm gleichzeitig zu einer modernen und energieeinsparenden Wassererwärmung und damit auch kostensenkenden Lösung verhelfen.

11. Reparatur von kommunalen Straßen. 35 % der Konjunkturmittel wird für Infrastrukturmaßnahmen gegeben, allerdings nicht für den Neubau von Straßen. U.a. werden Schallschutzmaßnahmen gefördert. Hier können wir uns die Reparatur der Wehrenboldstrasse mit Schalldämmung als viel befahrene und genutzte Straße in Ortslage vorstellen.

12. Zusätzliche Straßenbeleuchtung und energetische Maßnahmen bei der Straßenbeleuchtung.




Fotos vom Parteitag am 11.02.09


















Lüner CDU will wieder die Nummer eins im Rat werden

Lünen | 12.02.09 | Ruhr Nachrichten | Von Peter Fiedler


Die CDU will in Lünen wieder stärkste Fraktion werden. Dieses Ziel gab Parteivorsitzender Herbert Jahn Mittwochabend beim Parteitag vor.

Die Christdemokraten demonstrierten Geschlossenheit: Einstimmig verabschiedeten sie das zehn Punkte umfassenden Kommunalwahlprogramm. Damit will die CDU Lünen zu einer "familienfreundlichen, lebensbejahenden Stadt für alle Bürger" entwickeln, sagte Bürgermeisterin Annette Droege-Middel.



Die CDU will u.a. den Spagat schaffen, die Hebesätze für Grund- und Gewerbesteuer zu senken, um die Bürger zu entlasten, gleichzeitig aber den städtischen Schuldenberg von rund 100 Millionen Euro weiter abzutragen.

"Was wir versprechen halten wir auch, als stärkste Fraktion wird es einfacher", betonte Jahn. In der Legislaturperiode 1999 bis 2004 waren die Christdemokraten zum ersten mal stärkste Fraktion im Rat, bei der Kommunalwahl 2004 zog die SPD wieder an der CDU vorbei. 22 Ratsmandate haben die Sozialdemokraten inne, 17 die Christdemokraten.






Schuldenabbau hat oberste Priorität:
CDU verabschiedet Wahlprogramm

Lünen | 12.02.09 | Westfälische Rundschau | Von Andreas Gruber


Die CDU Lünen hat ihr Wahlprogramm verabschiedet. Oberste Priorität habe der Schuldenabbau, man wolle sich stark machen für eine familienfreundliche Stadt und eine aktive Wirtschaftspolitik betreiben.

Letzteres schließt die Ausweisung neuer Gewerbeflächen in Lünen ausdrücklich mit ein, wie es beim Parteitag am Dienstagabend im Lüntec hieß, bei dem das seit Mitte Januar als Entwurf vorliegende Programm einstimmig beschlossen wurde. Unter den Gästen befand sich auch CDU-Landratskandidat Wilhelm Jasperneite. Zuvor hatten Stadtverbandsvorsitzender Herbert Jahn, CDU-Bürgermeisterkandidatin Annette Droege-Middel, der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Thomas Gössing sowie Ratsherr Arno Feller, der auch den CDU-Arbeitskreis Stadtentwicklung leitet, den Mitgliedern die 10 Eckpunkte der politischen Arbeit für die nächsten fünf Jahre vorgestellt. Es sind unter anderem

  • der Abbau des kommunalen Schuldenberges von 100 Mio Euro. Sobald es die finanzielle Lage zulasse, will die CDU die heute im Kreis- und Bundesvergleich überdurschnittlichen Hebesätze herabsetzen. Bei der Grundsteuer auf 450, Punkten, bei der Gewerbesteuer auf 440.
  • eine unbürokratische Ansiedlungspolitik und die Sicherung und Bereithaltung attraktiver Flächen für leistungsstarke Unternehmen. In Lünen seien kaum noch Flächen vorhanden. Die Partei sei für die Ausweisung neuer Gewerbeflächen. Mit der Stadt Dortmund solle über eine interkommunale Zusammenarbeit gesprochen werden. Zur aktiven Wirtschaftsförderung gehöre auch der Ausbau von Verkehrsverbindungen. Der Nordtunnelbau müsse wegen des A 2-Vollanschlusses forciert werden. Mit Blick auf die weitere Expansion im Gewerbegebiet Frydagstraße und bei Remondis sei die Untertunnelung an der Brunnenstraße dringend geboten.
  • die Modernisierung des Schulsystems. Die CDU will den Grundschul-Neubau in der Innenstadt und ist dafür, die Planungen für die Mensa am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium wieder aufzunehmen. Die Übermittagsbetreuung an Schulen, auch an den weiterführenden, müsse bedarfsgerecht angepasst werden.
  • die Verbesserung des sozialen Klimas in Lünen. Dazu zählen für die CDU die Unterstützung ausländischer Mitbürger bei der Integration, schnelle Hilfe, um Menschen aus der Sozialhilfe zu bringen, und ein aktive Wohnungsbaupolitik für junge Familien, Senioren und Behinderte. Die CDU ist gegen die Innenverdichtung und für die Ausweisung neuer Wohngebiete. Das Ehrenamt soll gefördert werden. Die Partei will einen Ehrenamtspreis ausloben. Und es sei an der Zeit, eine Städtepartnerschaft mit einer türkischen Stadt einzugehen.
  • die Aufwertung des Schul- und Vereinssports. Die CDU will funktionsgerechte Bedingungen auf den Plätzen und in den Hallen. Im Gegenzug müsse auch über Hallennutzungsgebühren für Vereine gesprochen werden. Das Sportentwicklungskonzept soll Zug um Zug umgesetzt werden. Mit dem Bau des Zentralhallenbades in Passivhaus-Bauweise bekomme Lünen eine gute und vorbildliche Lösung.
  • die Stärkung des sozialen Frühwarnsystems gegen Fehlentwicklungen in Familien und bei Jugendlichen. Gegebenenfalls sollen bei der Stadt weitere Stellen geschaffen werden. Sportangebote und -anlagen sollten für die aufsuchende Jugendarbeit (Streetworker) geöffnet werden.
  • mehr Familienfreundlichkeit. Die Betreuung der Unter-Dreijährigen soll ausgebaut werden. In der Innenstadt müsse mindestens ein Kindergarten eine Betreuung von 7 bis 19 Uhr anbieten, besser von 6 bis 22 Uhr. Dafür macht sich Bürgermeisterkandidatin Annette Droege-Middel stark.
  • die Schaffung und Zurückgewinnung von erlebbarem Naturraum an der Lippe. Die CDU will die Situation für Hundehalter, Angler etc. verbessern. Es sollten mehr Kanus auf der Lippe zugelassen werden, und auch Fahrten des Ausflugsschiffes Tante Martha.






    CDU Lünen: Der bessere Weg!

    Lünen | 16.01.09


    Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

    ich freue mich, Ihnen heute unser Wahlprogramm 2009-2014 zur diesjährigen Kommunalwahl vorstellen zu können. Damit ist die CDU Lünen die erste der Parteien in unserer Stadt, die ein solches vorlegt - einmal mehr ein Beweis von Engagement, Motivation, Siegeswillen und klaren Zielen in unserer Partei!

    Im folgenden haben wir dieses Programm in einer Kurzversion zusammengefasst; die vollständige Fassung finden Sie in der Rubrik 'Programm für Lünen' auf dieser Website.

    Ihre Annette Droege-Middel


    Unser Wahlprogramm 2009-2014



    Die CDU Lünen möchte im zukünftigen Rat der Stadt wieder stärkste Fraktion werden und unabhängig ihre Vorstellungen und Visionen für eine gute und blühende Zukunft Lünens umsetzen. Dazu bittet sie im kommenden Wahlkampf alle Bürgerinnen und Bürger um ihr Vertrauen. Die CDU Lünen nimmt ihr Selbstbewusstsein, ihre Motivation und ihre Kraft, mit denen sie unter Führung ihrer Spitzenkandidatin für das Bürgermeisteramt Annette Droege-Middel antritt, aus ihrer erfolgreichen Arbeit in der vergangenen Legislaturperiode und ihren klaren Vorstellungen und Visionen für die Zukunft.


    10 von vielen ganz starken Leistungen in den letzten fünf Jahren!

    1. Gesundung der städtischen Finanzen und Wiedererlangung der politischen Umsetzungsfähigkeit!

    2. Reduzierung der Arbeitslosigkeit und Schaffung neuer Arbeitsplätze durch aktive Wirtschaftsförderung mit Bestandspflege, Unterstützung bei Erweiterungen und Neugründungen von Unternehmen und Großinvestitionen wie z. B. das Trianel-Kraftwerk!

    3. Reformierungen in der Kinder- und Jugendbetreuung: Mehr Personal und zusätzliche Angebote in den Kindergärten und den Einrichtung von Familienzentren. Eine flächendeckende Ganztagsbetreuung an allen Grundschulen. Den Anstoß für den Neubau der Grundschule Lünen-Süd und die Modernisierung der Geschwister Scholl-Schule bis hin zu einer noch wirksameren aktiven („aufsuchenden“) Jugendarbeit!

    4. Aktive Unterstützung der neuen sozialen Förderprogramme wie „Jedem Kind ein Instrument“ (Jeki)

    5. Unterstützung von Lösungsansätzen für die besonderen Herausforderungen des Themas „Integration“ angesichts unserer Bevölkerungsstruktur und aufgrund unserer besonderen christlichen Verantwortung!

    6. Stärkung der Innenstadt durch wirksame Sanierung der Infrastruktur sowie Ansiedlung eines attraktiven Handels für die gesamte Familie und nützlicher Dienstleister!

    7. Stärkung und Anpassung der verkehrlichen Infrastruktur z.B. vierspuriger Ausbau der Dortmunder Straße und Erneuerung wichtiger innerstädtischer und stark frequentierter Ausfallstraßen!

    8. Entwicklung eines effizienten Sport- und Bäderkonzeptes und konstruktive Zusammenarbeit mit den „Ehrenamtlichen“ in unseren Vereinen. Bestes Beispiel: Der neue Kunstrasenplatz in Brambauer!

    9. Neuorientierung der Stadtwerke Lünen und Unterstützung einer modernen und umweltorientierten Energieversorgung.

    10. Modernisierung und Stärkung von Musikschule und Theater mit deutlicher Wirkung auf Nutzerzahlen!


    Die 10 wichtigsten Punkte für die nächsten fünf Jahre:

    1. Abbau der städtischen Schulden und Umsetzung der neu gewonnenen Handlungsfähigkeit zum Wohle aller Bürger! Trotz aller Sparsamkeit: Runter mit den Steuern und Gebühren!

    2. Modernisierung der Verwaltung, mehr unternehmerische Kompetenz ins Rathaus!

    3. Aktive Wirtschaftsförderung: aufmerksamkeitsstarke, unbürokratische Ansiedlungspolitik. Sicherung und Bereithaltung attraktiver Flächen für leistungsstarke Unternehmen mit vielen neuen, sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätzen; dazu eine entsprechende Verkehrsanbindung – u. a. an die Autobahn mit dem neuen Vollanschluss Lanstrop und Untertunnelung des „Bahnhofs Preußen“!

    4. Ausdrückliche Verpflichtung gegenüber allen Bürgern für ein gutes soziales Klima in unserer Stadt, ein offenes und tolerantes Verhältnis zu unseren ausländischen Mitbürgern und aktive Unterstützung ihrer Integration und Mitarbeit im Lüner Dialog als Grundlage für eine sachliche und freundschaftliche Auseinandersetzung mit dem Thema.

    5. Stärkung des sozialen „Frühwarnsystems“ gegen Fehlentwicklungen in Familien und bei Jugendlichen. Zielführender Einsatz für ein familienfreundliches Lünen und viele neue Angebote gerade für Kinder wie z. B. „JeKi“ (Jedem Kind ein Instrument)!

    6. Modernisierung und Stärkung des gesamten Schulsystems: durch Neubau von Schulen, z.B. Grundschule in Lünen-Mitte, Gewährleistung eines breiten und modernen Lernangebots, bedarfsgerechte Anpassung der Mittagsbetreuung auch an weiterführenden Schulen.

    7. Verbesserung und Aufwertung des Schul- und Vereinsportes: Umsetzung der vorgeschlagenen Maßnahmen des Sportentwicklungskonzeptes und Bau eines attraktiven neues Hallenbades als ökologisches Vorzeigeprojekt.

    8. Verbesserung der Sicherheit durch den Bau einer neuen zentralen Feuerwache an der Kupferstraße!

    9. Schaffung und Zurückgewinnung von erlebbarem Naturraum an der Lippe!

    10. Stärkung der Position Lünens im Kreis Unna durch aktivere Zusammenarbeit der Verwaltung mit dem Kreis Unna und mit den Kreistagsabgeordneten








    "95% für Annette Droege-Middel"

    Lünen | 06.11.08 | Ruhr Nachrichten (Redakteur: Peter Fiedler)

    Bürgermeisterwahl in Lünen:
    Droege-Middel will Stodollick vom Chefsessel stoßen


    Annette Droege-Middel nimmt zum zweiten Mal Anlauf, den Chefsessel im Lüner Rathaus zu erklimmen. Die CDU wählte die 50-jährige Unternehmerin am Mittwochabend zur Bürgermeisterkandidatin.


    Blumen für die Kandidatin: Einer der ersten Gratulanten nach der Nominierung von Annette Droege-Middel war Fraktionsvorsitzender Friedhelm Schroeter. Foto: Fiedler


    55 der 58 Delegiertenstimmen erhielt die derzeit stellv. Bürgermeisterin und Ratsfrau auf der Vertreterversammlung der Christdemokraten. 2004 verlor sie in der Stichwahl gegen Amtsinhaber Hans Wilhelm Stodollick, für die Kommunalwahl 2009 rechnet sie sich bessere Chancen aus.

    Wahl steht unter veränderten Vorzeichen

    Denn diese Wahl steht unter veränderten Vorzeichen: Gewann SPD-Mitglied Stodollick 1999 und 2004 als unabhängiger Kandidat, tritt er nun für die Sozialdemokraten an. "Der so genannte unabhängige Bürgermeister kandidiert nun für die SPD, die ihn zweimal nicht wollte, ja ihm teilweise sogar die Kompetenz absprach. Die nun scheinbar neue Verbundenheit ist nur ein Zweckbündnis zum Machterhalt um jeden Preis", so Droege-Middel.

    Dies zeige, wie schwach in Wahrheit beide Seiten seien und wie ängstlich. "Darin liegt unsere Chance. Wir werden stärkste Fraktion im Rat und ich werde Ihre Bürgermeisterin", verbreitete Annette Droege-Middel Zuversicht.

    CDU nominiert 23 Direktkandidaten

    Neben der Bürgermeisterkandidatin nominierte die CDU 23 Direktkandidatinnen und -kandidaten für die Wahl zum Rat der Stadt. Die ebenfalls beschlossene Reserveliste sieht Annette Droege-Middel auf Platz 1, gefolgt von Thomas Gössing, Herbert Jahn, Johanna Wisniewski und Alfred Meermann.








    "Wir werden stärkste Fraktion"

    Lünen | 06.11.08 | Westfälische Rundschau (Redakteur: Malte Hinz)

    Annette Droege-Middel bei CDU-Parteitag zur Bürgermeisterkandidatin gewählt

    „Wir werden die stärkste Fraktion im Rat und ich Ihre Bürgermeisterin!” - Mit einer kämpferischen Rede auf dem „Nominierungsparteitag” der Lüner CDU im Stadthotel hat Annette Droege-Middel dem Amtsinhaber und SPD-Spitzenkandidaten Hans Wilhelm Stodollick am Mittwoch den (Wahl-)Kampf angesagt.

    Für die Bürgermeister-Kandidatin votierten 55 von 58 Stimmberechtigten - drei stimmten mit Nein. Die amtierende Vize-Bürgermeisterin, gerade 50 Jahre alt geworden, ging Stodollick zur Freude ihrer Zuhörer gleich frontal an: Der „so genannte unabhängige Bürgermeister” kandidiere nun für die SPD, „die ihn zweimal nicht wollte, ja ihm - gelinde gesagt - teilweise sogar die Kompetenz absprach.” Die neue „Verbundenheit” sei aus ihrer Sicht „einzig und allein ein Zweckbündnis zum Machterhalt um jeden Preis”. Das Bündnis zeige zudem, „wie schwach in Wahrheit beide Seiten sind - und wie ängstlich”. Die CDU-Kandidatin: „Darin liegt unsere Chance.”

    Die Arbeit der Unionsfraktion könne sich zudem sehen lassen: „Wir haben in schwierigen Jahren eine hervorragende Arbeit abgeliefert.” Und natürlich stünden in den kommenden Jahren wichtige Aufgaben bevor. Nicht zuletzt „mit Blick auf meine und alle Kinder” wolle sie Lünen als „lebens- und liebenswerte Stadt” erhalten und ausbauen, so Droege-Middel. Aus diesem Grunde sei sie auch bereit, „noch mehr Verantwortung als bisher” zu übernehmen. Ihr politischer Schwerpunkt: Kindern müsse „eine Chance in unserer Stadt” geboten werden. Alle Kraft sei daher in Schule, Bildung, Wirtschaft, Stadtentwicklung und Kultur zu stecken. Dabei habe, so Droege-Middel nachdrücklich, die Arbeit „beim kleinen Kind” zu beginnen: „Die Zukunft unserer Kinder hat höchste Priorität!” Deshalb werde sie auch künftig Projekte wie Kibiz, offene Ganztagsschule und „Jedem Kind ein Instrument” fördern.

    Gerade im Zusammenhang mit dem Thema Schule macht Droege-Middel aus ihrem Herzen keine Mördergrube. Klar - der Grundschulneubau in Lünen-Süd und die Modernisierung der Geschwister-Scholl-Gesamtschule seien beschlossen: „Trotzdem sei mir erlaubt, dass ich darüber hinaus nach wie vor von einer neuen Grundschule in Lünen-Mitte träume.”

    Wichtig für Lünen bleibe die Schaffung „versicherungspflichtiger Arbeitsplätze” und die notfalls regionale und überregionale Entwicklung neuer Gewerbe- und Industrieflächen. Immerhin sei Lünen ein Industriestandort: „Und wir müssen daher für mehr Verständnis bei den Bürgern dafür werben und die unsachliche Diskussion hinsichtlich der Umweltauswirkungen versachlichen.”

    Auch haushaltspolitisch bezog die Bürgermeisterkandidatin vor den Vertretern der CDU-Ortsunionen und des CDU-Stadtverbandes Position: Das jährliche Haushaltsdefizit müsse bis 2012 auf Null und die Schulden der Stadt von 100 Millionen Euro abgebaut werden. Annette Droege-Middel wörtlich: „Da heißt es also sparen, sparen, sparen.” Mit Blick auf die Belastungen durch die Kreisumlage wolle sie auch mehr Einfluss auf den Kreis Unna nehmen. Dies sei primär Aufgabe des „Verwaltungschefs unserer Stadt” - und dann gab's erneut Saures für Bürgermeister Stodollick: „Dieser Aufgabe möchte ich mich im Gegensatz zum Amtsinhaber gerne stellen.”

    Droege-Middel, Wirtschaftswissenschaftlerin mit den Schwerpunkten Industrie-, Arbeits- und Wirtschaftsrecht, ist jedenfalls entschlossen, die Bürgermeisterwahl für sich zu entscheiden: „Ich fühle mich gegenüber jedem Menschen in unserer Stadt verantwortlich - und deshalb möchte ich Bürgermeisterin für alle sein und keinen vergessen.”

    Droege-Middel wurde mit standing ovations gefeiert - ihre Ankündigung: „Ich will Hans Wilhelm Stodollick möglichst jede Stimme abnehmen und Bürgermeisterin werden.”







    "Lünen gemeinsam gestalten!"

    Lünen | 05.11.08

    Ansprache der Stellv. Bürgermeisterin, Annette Droege-Middel, auf der Nominierungsveranstaltung der CDU Lünen für den Rat 2009 am 05.11.2008

    Die vollständige Rede unter "Programm für Lünen"; hier aus der Ansprache in Kürze:

    .... Ich bin ausdrücklich bereit, noch mehr Verantwortung zu übernehmen! Dabei treiben mich die Herausforderungen der nächsten Jahre an, die – weiß Gott – nicht einfacher geworden sind.

    .... Wir haben seit der letzten Kommunalwahl eine hervorragende Arbeit abgeliefert mit einer Leistungsbilanz, die sich wahrlich sehen lassen kann!

    .... Die nun scheinbar neue Verbundenheit zwischen dem sogenannten unabhängigen Bürgermeister und der SPD, die ihn zweimal nicht wollte, ist einzig und allein ein Zweckbündnis zum Machterhalt um jeden Preis! Sie zeigt, wie schwach in Wahrheit beide Seiten sind und wie ängstlich!

    .... Meine Motivation anzutreten liegt in dem Wunsch, Lünen als lebenswerte und liebenswerte Stadt gerade auch für unsere Kinder zu erhalten.

    .... Dazu gehören auch Visionen! Und das hat nicht zuletzt mit unserem Anspruch zu tun, uns als Volkspartei neu zu rechtfertigen!

    .... Lünen ist ein Industriestandort, historisch durch renommierte Industrieunternehmen groß geworden. Es ist Opportunismus und Populismus, sie heute zu verteufeln! Ich sage das, auch wenn ich die Besorgnisse unserer Öffentlichkeit ernst nehme, wenn sie begründet sind.

    .... Auf lange Sicht wollen wir den Haushalt weiter gesunden und die Schulden abbauen – allerdings soll der Bürger dann auch an den Sparmaßnahmen partizipieren!

    .... Da heißt es sparen, sparen, sparen - alles andere wäre nicht ehrlich und hier müssen wir gegenüber unseren Bürgern aufrichtig bleiben und dürfen nicht zu viele Hoffnungen wecken.

    .... Bei allen Vorschlägen und Wünschen, die ich für unsere Stadt habe, ist mir das Wichtigste, dass wir politisch handlungsfähig bleiben!

    .... Wir haben der nachfolgenden Generation gegenüber die Verpflichtung nachhaltig zu handeln. Wir dürfen nicht auf ihre Kosten leben und ihr nicht schon heute die Handlungsmöglichkeiten nehmen.

    .... Bei der demografischen Entwicklung und dem Abwanderungstrend vor allem der jungen Menschen müssen wir mehr denn je unsere Jugend an unsere Stadt binden. Dazu braucht sie Perspektiven, sie muss sich in unserer Stadt sowohl beruflich als auch privat entfalten und entwickeln können. Das heißt für uns heute: alle Kraft in die Aufgaben Schule, Bildung, Wirtschaft, Stadtentwicklung, aber auch Kultur zu stecken!

    .... Die neu eingerichteten Familienzentren leisten gute und qualifizierte Arbeit und tragen deutlich dazu bei, Missstände in Familien zu erkennen und Fehlentwicklungen zu vermeiden. Dies gilt auch für die Arbeit der Streetworker, die die Jugendlichen aufsuchen und dabei soziale Kontakte knüpfen und Vertrauen gewinnen.

    .... Ich stelle bewusst die Frage, ob wir nicht mehr erreichen können, wenn wir Familien zu Hause unterstützen, statt sie auseinanderzureißen - z.B. mit Familienhelfern. Warum können wir Jugendliche nicht in neuen, von qualifiziertem Personal betreuten familienähnlichen Gemeinschaften wieder zusammenführen?

    .... Im ganzen Stadtgebiet müssen wir unsere Schulen und die Anforderungen an sie stets im Auge behalten und sie entsprechend den Anforderungen ausbauen und ausstatten.

    .... Wenn wir zusammen die Zukunft für Lünen gestalten wollen, hat es jeder Gedanke und jeder Ratschlag verdient gehört zu werden! Das sind wir allen Bürgern schuldig, unabhängig von ihrem Alter, ihrer Herkunft oder ihrem sozialen Status. Dazu bekenne ich mich persönlich, wenn ich sage: "Ich möchte da sein für alle – keinen vergessen!"






    "Kinder spielen die erste Geige"

    Lünen | 29.08.08

    Information über meine Patenschaft für das Projekt "JeKi - Jedem Kind ein Instrument".

    1.Problem:
    Für das Schuljahr 2009/2010 müssen in Lünen ca. 300 Instrumente angeschafft werden. Die Kosten betragen schätzungsweise 80.000 Euro. Von Seiten der Stadt, bzw. der Musikschule muss die Hälfte über Spenden aufgebracht werden, die andere Hälfte wird dann vom Land dazu gegeben. In Lünen müssen wir also mindestens 40.000 € Spenden sammeln. Die Gelder müssen bis zu den Osterferien bereitgestellt werden. Darüber hinaus ist jetzt schon klar, dass in den beiden darauf folgenden Schuljahren noch höhere Beträge zur Verfügung gestellt werden müssen, da dann die 6 weiteren Grundschulen und damit doppelt so viele Schüler wie jetzt in das Projekt JeKi eingebunden sind. (Anschließend kann man davon ausgehen, das der Bedarf abnimmt, da dann die ersten Instrumente aus den 4. Klassen zurückkommen, allerdings werden Neuanschaffungen immer notwendig sein, da der Rücklauf nie 100% entsprechen wird und auch Instrumente ersetzt werden müssen.)

    2. Idee:
    Unter dem Motto: „Kinder spielen die erste Geige“ möchte ich das Landesprojekt „JeKi“ unterstützen und mich als Patin auf den Weg machen und Spenden sammeln, um zunächst das Projekt für das nächste Jahr sicher zu stellen. Die notwendigen Folgefinanzierungen für die Schuljahre 2010/2011 und 2011/2012 müssen dabei auch schon im Auge behalten werden und es wäre schön, wenn aus der diesjährigen Aktion Überschüsse für die Folgejahre zurückgestellt werden können.




    3. Vorgehensweise:

    3.1. Als erstes erhoffe ich mir über diesen öffentlichen Aufruf ein breites Interesse bei den Bürgern, Unternehmen und Vereinen für dieses Projekt wecken zu können. Vielleicht stellen sich spontan Sponsoren oder Spender zur Verfügung, auch 10 € oder 100 € tun dem Projekt schon gut. Ich möchte einfach auf dieses Problem aufmerksam machen.
    3.2. Außerdem habe ich schon im Vorfeld mit Firmen und Privatpersonen gesprochen. Dabei bin ich auf viel Wohlwollen gestossen und habe erste Zusagen für eine Unterstützung bekommen. Das war mir auch wichtig, um abschätzen zu können ob überhaupt eine Bereitschaft zur Unterstützung da ist und ich wollte heute nicht mit leeren Händen dastehen. Die ersten Spenden sind unterwegs und das ermutigt mich, heute öffentlich um Unterstützung aufzurufen.
    3.3. Weiterhin werde ich mögliche Sponsoren anschreiben und Ihnen JeKi vorstellen. In persönlichen Gesprächen möchte ich ihnen das Projekt näher bringen. Vielleicht gelingt es mir, z.B. Firmen davon zu überzeugen, anstelle von Weihnachtspräsenten lieber eine Spende für JeKi zu geben. Vereine und Verbände z.B. können auf Veranstaltungen sammeln und die Erlöse ihrer Veranstaltungen für Instrumente für JeKi zur Verfügung stellen.
    3.4. Mit Hilfe der Musikschule möchte ich ein Benefizkonzert organisieren, z. B. im Theater. Die Erlöse aus den Eintrittskarten können dann JeKi unterstützen. Mit so einem Konzert, an dem die Schüler der Musikschule ihr Können unter Beweis stellen, kann man auch deutlich machen, wie wichtig Musik und Musizieren für die Entwicklung unserer Kinder ist und dass es ihnen einfach Spaß macht.
    3.5. Es freut mich, dass die Bürger-Stiftung für Lünen dieses Projekt unterstützt und sich bereit erklärt, Spenden zu sammeln und an das Projekt weiterzuleiten. Dafür möchte ich mich im Vorfeld bei allen Beteiligten herzlich bedanken.

    4. Wunsch/Motivation:
    Ich hoffe auf eine breite Unterstützung im Sinne unserer Kinder. Es wäre schön, wenn wir für das nächste Schuljahr die fehlenden 40.000 € sammeln und darüber hinaus schon für die nächsten Jahre ansparen können.

    Mit dem Projekt "Jedem Kind ein Instrument" unterstützen wir:
    - das gemeinsame Entdecken von Musik
    - das Erlernen eines Instrumentes
    - das gemeinsame Musizieren im Ensemble
    - die Erfahrung, dass Musik verbindet – über sprachliche und soziale Grenzen hinaus
    - wir fördern die Lust und das Interesse an Kultur

    Außerdem erreichen wir damit alle Kinder, auch die, die von alleine kein Instrument erlernt hätten. Es geht auch um Chancengleichheit. Kinder können unabhängig von ihrer sozialen Gegebenheit erfahren, was man mit Musik alles erleben und verändern kann.

    Persönlich glaube ich – ohne Anspruch auf wissenschaftliche Beweise, dass Musik sich positiv auf das Gemüt und die Lernfähigkeit unserer Kinder auswirkt.

    Wir geben allen Kindern mit Jeki eine große Chance und deshalb möchte ich das Projekt für unsere Kinder unterstützen. Wie heißt es im JeKi-Prospekt: „Es kostet Geld, aber es trägt auch wunderbare Zinsen.“

    Alle Interessierte können sich direkt an die Musikschule wenden oder an mich unter:

    Annette Droege-Middel
    Parkstrasse 20
    44532 Lünen
    Telefon: 02306-22272
    E-Mail: annette@droege-middel.de

    Wer schon spenden möchte, kann das zweckgebunden über die Bürger-Stiftung für Lünen tun: Konto 324 324 300, BLZ 426 617 17 (Volksbank Waltrop-Lünen).

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